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Bombenstimmung Diskussionsveranstaltung am 19. Januar und 20. Jänner
2005, jeweils 17:30 Uhr – 21:00 Uhr
Die Veranstaltung behandelt Aspekte des Jubiläums, Zustände des österreichischen Gedenkens zwischen Eventisierung und struktureller NS-Leugnung, die Entwicklung der Erinnerungskultur nach 1945 sowie Möglichkeiten der kritischen Darstellung und Visualisierung von Geschichte, etwa auch konkrete Gegenprojekte im Kontext österreichischer Gedenkpolitik der letzten Jahre. Wo steht die Republik, vier Jahre, nachdem Wolfgang Schüssel am Gedenktag zum Novemberpogrom den sog. "Opfermythos" quasi offiziell wieder festschrieb, oder ein Jahr, nachdem aus demselben Umfeld und darüber hinaus einmal mehr Mitgefühl und Hochachtung für einen austrofaschistischen Diktator eingefordert wurde? Welchen Platz erkämpft sich eine freiheitliche Partei im Jubeltrubel 2005? Und welche Strategien und Gegenprojekte können 2005 und darüber hinaus kritische Relevanz entwickeln? Fragen, die an den beiden Tagen im Januar im Fluc am Praterstern
Thema sein werden. ReferentInnen aus verschiedenen Zusammenhängen
von Kunst, Politik und Kultur werden dort einen diskursiven Rahmen für
ein Nachdenken über 2005 und danach stecken.
Programm: Mittwoch 19. Jänner 2005 Referate: Anschließend: Diskussion
Donnerstag 20. Jänner 2005 Referate: Anschließend: Diskussion
Freitag 21. Jänner 2005 Rundgang mit Stephan Roth durch die Leopoldstadt: Zur Geschichte von Juden und Jüdinnen im Zweiten Wiener Gemeindebezirk. Und zum Umgang mit Vertreibung und Shoa nach 1945. Treffpunkt: Tegethoff-Denkmal am Praterstern
Bombenstimmung ist eine Veranstaltung im Rahmen des Ausstellungsprojektes „MEDIALISIERUNG/ARBEIT/SPATIALISIERUNG/(RE)POLITISIERUNG“ der Klassen für Post-Konzeptuelle Kunst und Performative Kunst – Bildhauerei der Akademie der Bildenden Künste Wien Konzept: Eva Egermann, Eduard Freudmann, Kaj Osteroth, Thomas
Schoiswohl, Henning Schorn, Nina Stuhldreher, Luisa Ziaja.
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